Von Maputo nach Mocuba

In Afrika, Mosambik, Mosambik 2015, Reisen, Von Johannesburg bis nach Bilibiza by hufan1 Comment

Es ist 2 Uhr nachts und wir sind gerade mit dem Taxi im „Terminal Rodoviario da Junta“ angekommen, so wie es uns heute Nachmittag empfohlen wurde. Der selbe Typ, der uns dabei geholfen hatte, hier die Tickets zu kaufen ist auch wieder hier und kommt direkt zu uns. Er sieht unser Gepäck und meint, dass wir dafür extra bezahlen müssen, weil es zu viel sei. Aber der Preis den er uns dann nennt, lässt mich mal wieder so fühlen, als wollte man uns ausnutzen. Alles verlief so Reibungslos bis jetzt. Er will 300 Metticais. Gut, dass ich Hudie zur Seite habe, die in der Lage ist den Preis in Ruhe zu verhandeln. Wenn es nach mir ginge, dann würde ich diesen Typ schon wieder beschimpfen, in einer Lautstärke, die die gesamte Busstation hören könnte. Hudie schafft es ihn runter auf hundert zu handeln, indem sie ihm sagt, dass wir für eine Entwicklungsorganisation arbeiten und der Großteil des Gepäcks aus Kleidung besteht, die wir in den Norden des Landes liefern sollen. Der Typ akzeptiert diese Rechtfertigung und beginnt unser Gepäck in den Bus zu laden.

Als wir auf die andere Seite gehen, um die andere Hälfte unseres Gepäcks dort zu verstauen, sehen wir Leute, die auf dem Boden liegen, schlafend, auf ihren Bus wartend.

Sobald unser Gepäck sicher verstaut ist, können wir endlich in den Bus und uns ausruhen. Aber was ist das? In dem Bus läuft auf voller Lautstärke irgendeine aggressive Musik, die nicht zu stoppen scheint.

Um viertel nach vier bewegt sich der Bus dann endlich, und der Fahrer rettet uns vor dieser absolut nicht entspannenden Musik.

Wir halten noch einmal etwas außerhalb der Stadt an, um ein paar weitere Fahrgäste ab zu holen, und dann sind wir auf dem Weg. Ungefähr jede eineinhalb oder zwei Stunden hält der Bus für eine kurze Pinkelpause an. Am Mittag erreichen wir Maxixe, wo wir einen etwas längeren Aufenthalt haben und genügend Zeit, um Mittag zu essen. Viele Straßenverkäufer verdienen sich hier ihren Unterhalt indem sie hier auf Busse wie unseren warten. Wir besorgen uns etwas frittierten Fisch und Pommes und dann, direkt nachdem wir diesen Ort verlassen, sehen wir auch schon zum ersten mal das Meer hier in Mosambik. Hoffentlich werden wir ein wenig Zeit haben, um auch diese schönen Strände hier genießen zu können.

Der Rest des Tages vergeht ohne Problem und der Bus fährt ruhig weiter in Richtung Norden. An den Provinzgrenzen werden wir vom Militär angehalten, was mich jedes mal etwas angespannt fühlen lässt, aber wir zeigen ihnen unsere Reisepässe und alles ist in Ordnung.

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