Über die Grenze von Südafrika nach Mosambik

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Nach einer 9 stündigen Busfahrt kommen wir endlich an der Grenze Südafrikas mit Mosambik an. Vor uns sehen wir eine lange Schlang von Autos mit Familien und Händlern, beladenen LKWs und Reisebussen, die darauf warten sich zu registrieren und die Grenze zu überqueren.
Der Fahrer bittet uns alle zum Immigrationsbüro zu gehen um den nötigen Papierkram zu erledigen. Wir machen uns auf den Weg und stellen uns an, um darauf zu warten, dass die Grenze endlich ihre Forten öffnet.  Es ist 6:40 morgens und während wir in der Schlange warten, sehen wir Soldaten des südafrikanischen Militärs. In einigen willkürlichen Fällen kommen sie heran und überprüfen Reisepässe und fragen ein paar fragen.
Nach einer Weile öffnet das Büro seine Türen und die Schlange beginnt sich schnell vorwärts zu bewegen. Beim Eintritt ist das erste, was uns begrüßt, eine Kiste mit Kondomen, von denen sich die Besucher umsonst welche einstecken können, auch wenn scheinbar niemand wirklich Gebrauch von diesem Angebot zu machen scheint.
An den Wänden hängen einige Poster, die vor der Übertragung und Verbreitung von Ebola und H.I.V warnen. Andere geben Kontaktdaten für Beschwerden über illegale Vorfälle in Südafrika. Uns fällt auf, dass es hier Klimaanlagen gibt, das Personal ist vernünftig in Uniformen gekleidet und gut gepflegt. Alles verläuft organisiert und zügig.
Von hier gehen wir einige Meter und betreten die Einwanderungsbüros von Mosambik. Der Unterschied ist offensichtlich. Die Ausmaße des Büros hier sind weit geringer, als die seines Südafrikanischen Gegenstücks. Die Warteschlangen sind wenig organisiert, es ist überfüllt hier und der Prozess geht schleppend voran. Außerdem gibt es hier auch keine Klimaanlage. Die Uniformen der Angestellten scheinen auch nicht die neusten zu sein. Sie wirken etwas müde, vielleicht weil ihnen langweilig ist, oder weil ihr Gehalt nicht so gut ist. Zumindest sind sie die ganze Zeit am lächeln.
Hier sehen wir auch einige Poster über Ebola und Menschenhandel. Nachdem wir längere Zeit auf unser Visa gewartet haben, könne wir nun das Büro verlassen und werden sofort von Leuten angesteuert, die uns Südafrikanische Währung (Rand) für Mosambikanische (Metticais) wechseln wollen. Wir wechseln etwas Geld und machen uns auf den Weg zum Bus.
Nach weiteren zwei Stunden im Bus, sind wir nun in Maputo. Wir entschließen uns dazu, ein Taxi zu unserem ersten Hostel zu nehmen, dass wir bereits auf dem Weg gesehen hatten. Wir könnten auch dorthin laufen, aber mein Fuß schmerzt wieder so sehr, dass ich mir nicht vorstellen kann zu laufen. Der Taxifahrer fährt nicht viel mehr als 5 Minuten und will dafür 200 Meticais von uns. Wir sind sehr überrascht von diesem Preis. In Wirklichkeit sind wir uns aber auch einfach noch nicht über den Wert des Geldes hier in diesem Land bewusst, weshalb Hanaffan sich rigoros beschwert. Zu guter letzten zahlen wir 100 Meticais.
Jetzt geht es auf unser Zimmer…endlich können wir uns ausruhen!!

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