Ein Tag auf der Insel von Mosambik

In Afrika, Mosambik, Mosambik 2015, Reisen, Unser Blog, Von Johannesburg bis nach Bilibiza by hufanLeave a Comment

Nachdem wir doch etwas enttäuscht davon waren, was wir in Mussorill erfahren haben, sind wir nun zurück auf der Insel. Wir müssen noch ein paar Tage auf unseren Freund Ismael warten, der zur Zeit noch in Nampula ist und der uns gern noch sehen möchte, bevor wir uns endlich auf den Weg in Richtung Bilibiza machen.

Die Insel ist ein ziemlich teurer Ort hier in Mosambik. Einerseits weil sie sehr touristisch ist, andererseits, weil es hier keinen Platz gibt um Landwirtschaft betreiben zu können.

Aus diesem Grund haben wir heute beschlossen diesen Tag nur der Zubereitung von Essen zu widmen, um die teuren Restaurants in unserer Umgebung zu meiden.

Morgens gehen wir zum Zentralen Markt der Insel, was uns sofort daran erinnert, wie angenehm unser Leben in China doch ist. Die hier angebotenen Waren sind wirklich auf das aller nötigste reduziert. Besonders bei der Suche nach Gemüse sind wir sehr enttäuscht. Auf dem gesamten Markt finden wir nur eine ältere Frau, die grüne Bananen, Kokosnüsse, ein paar Tomaten und Paprika verkauft.

Aber es gibt dennoch etwas, was man auf einem Chinesischen Markt nicht finden kann, und das ist annehmbares Brot. Normalerweise haben die Menschen hier keinen Ofen und nutzen lediglich einen normalen Aluminium Topf. Sie stellen diesen dann auf glühende Kohlen und legen zusätzlich noch glühende Kohlen auf den Deckel. Es ist sehr simpel, aber das Brot ist wirklich nicht schlecht. Insgesamt bekommen wir hier mit ein paar Tomaten, Eiern und dem Brot ein doch ganz gutes Frühstück zusammen.

Nachmittags spazieren wir über die Insel und denken darüber nach, was wir den fürs Abendbrot kochen können. Da wir auf einer Insel sind, ist das erste, was uns in den Kopf kommt natürlich Fisch. Aber komischer Weise erzählt uns unser Freund Lucas, dass der Fisch hier auf dem lokalen Fischmarkt bereits ausverkauft ist.

Glücklicherweise treffen wir Dinho, der uns mit über die Brücke zum Festland nimmt, da er meint, dass die Menschen auf der Insel ihren Fang versuchen dort zu verkaufen, wenn sie ihn auf der Insel nicht an den Mann bringen konnten. Alles in allem scheint das Angebot auf der anderen Seite um einiges vielfältiger zu sein.

Der Fischmarkt ist ein sehr belebter Ort. Frauen eingewickelt in bunte Stoffe sitzen auf dem Boden und verkaufen Meeresfrüchte, die sie im seichten Wasser aufgelesen haben, oder Gemüse und Zitronen. Fischer stehen hinter ihren Ständen und rufen den Menschen die Preise ihres heutigen Fanges entgegen. Es gibt Sardinen, Tunfisch, Oktopus, und ein paar andere mir unbekannte Fischsorten.

Alles in allem kann man auf der Insel sicherlich sehr leckere Gerichte in den von Ausländern verwalteten Restaurants zu einem hohen Preis genießen. Denn die Besitzer müssen viele Zutaten aus Nampula oder Nacala importieren. Aber wenn du selber kochen möchtest, sind deine Möglichkeiten sehr begrenzt und wahrscheinlich musst du die Insel verlassen um ein paar Zutaten auf dem Festland zu kaufen.

 

 

 

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