Das Tor zur Insel von Mosambik

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Das Auto ist repariert und Ismael fährt mit voller Geschwindigkeit auf dieser schmalen Straße, so wie auch all die anderen Allradautos die zur Insel fahren oder von dort kommen. Es erscheint uns etwas beängstigend, da das Hauptverkehrsmittel hier immer noch gehen ist und viele Menschen hier am Straßenrand entlang laufen. Und da kommt wieder einer, der von der Straße springt, um uns Platz zu machen.

Wir halten noch einmal bevor wir zur Insel fahren, um etwas Fisch auf dem Markt zu kaufen, direkt neben der Brücke. Hier ist die Auswahl größer als auf der Insel.

Nun fahren wir über die Brücke. Sie ist ungefähr 3,8 Kilometer lang und hat lediglich einen Fahrstreifen. Und da mehr als 14000 Menschen auf dieser kleinen Insel leben, auch wenn nicht einmal die Hälfte davon ein Auto hat, so ist hier doch viel Verkehr. Deshalb gibt es auch an beiden Enden zwei Wächter, die darauf achten, dass nicht mehr mit einem mal auf die Brücke fahren, als in den kleinen Haltebuchten auf der Brücke halten können. Aber natürlich funktioniert das nur in der Theorie. In der Praxis kommt es hier immer wieder zu Verstopfungen.

Zumindest diese Nacht kommen wir ohne weiteres über die Brücke und sind im Null Komma Nix bei Ismaels Haus. Es ist ein altes koloniales Gebäude, dass wohl zuvor einem indischen Handelsmann gehörte. Lucas, der Hauswächter und Bedienstete Ismaels öffnet uns die Tür und trägt und trägt unser Gepäck in eines der drei Schlafzimmer. Das Haus ist groß und mit vielen technischen Spielereien ausgestattet. Aber da es hier keinen Generator gibt, ist all das ohne großen Nutzen im Moment. Nicht einmal die Klimaanlage funktioniert, was wirklich etwas schade ist, denn es ist sehr heiß und feucht hier auf der Insel.

Nachdem wir unsere Sachen verstaut haben machen wir uns mit Dinho und Ismael auf den Weg etwas in einem der Restaurants hier auf der Insel zu essen. Sie sagen uns zuvor, dass das Restaurant relativ günstig sei und so denken wir, dass wir in der Lage sind hier die Möglichkeit zu ergreifen und die beiden zum Essen ein zu laden. CIMG1109 CIMG1110

Das Essen ist gut, aber als wir die Rechnung kriegen, sind wir doch etwas überrascht. Die Insel ist sicher nicht der günstigste Ort hier in Mosambik.

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