Das Projekt in Cabaceira Grande

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Bevor ich dazu komme, euch zu schildern, was wir in Cabaceira Grand angetroffen haben, möchte ich ein wenig dazu sagen, was wir darüber gelernt haben, diesen Trip zu dokumentieren. Auf dieser Reise war es für mich das erste mal, dass ich mit elektronischem Equipment ausgestattet war und für Hudie war es ebenfalls das erste mal, dass sie mit so viel wertvollem Zubehör unterwegs war. Zuvor hatte ich mich immer auf das aller nötigste reduziert, da ich dachte, dass je weniger ich habe, ich mir auch um weniger Sorgen machen muss, wenn ich unterwegs bin. Dieser Grundsatz ist sicherlich wahr.

Aber nun haben wir beschlossen, unsere Erfahrungen mit euch zu teilen, weshalb wir versuchen wollen, alles zu dokumentieren. Aber da wir hier totales Neuland betreten haben, war diese Reise eine große Lehre für uns.

Eines meiner größten Bedenken war unsere Ausrüstung immer gut versteckt zu halten, damit wir nicht zu viel Aufmerksamkeit auf uns ziehen. Deshalb habe ich unsere Videokamera fast immer versteckt in einer kleinen Tasche an meinem Körper getragen. Bad viewDas Ergebnis ist, dass sehr viel Videomaterial verwackelt ist und besonders hier in diesem Teil unserer Reise ist das Videomaterial nicht verwendbar, weil die Luftfeugtigkeit an der Küste so hoch war, dass sich ein dünner Wasserfilm auf der Linse gebildet hat, der es unmöglich macht etwas zu erkennen. Das ist besonders Schade, da die Realität dieses Projektes in Cabaceira Grande einer der schwerwiegendsten Eindrücke war, die diese Reise in uns Hinterlassen hat.

In „Mozambican Mysteries“ haben wir über ein Projekt gelesen, das 2007 immer noch wie ein Realität gewordener Traum für die Leiterin des Projektes erschien. Sie beschrieb es als den Ort, an dem sie sich endlich angekommen fühlte nachdem sie ruhelos in Orten auf der ganzen Welt gelebt hatte. Dem Buch nach erschien sie in der Lage, die Ernährung der lokalen Bevölkerung entscheidend zu verbessern, indem sie unterschiedliches Getreide und Gemüse einführte und zu gleich errang sie etwas Beachtung für dieses kleine Dorf, indem sie hier eine Tourismus-Schule eröffnet hat, in der Leute für Arbeiten in Hotels und Lodges vorbereitet werden.

Also nun zurück zu dem, wo wir im letzten Beitrag angekommen waren: walking through mangroves in Cabaceira grande Wir kommen in unserer Dhao an der Küste von Cabaceira Grande an und müssen immer noch gut 500 Meter durch das seichte Wasser warten, bevor zum Mangrovenwald an der Küste gelangen. Nach weiteren 10 Minuten Fußmarsch durch die Mangroven kommen wir zu weitem Grasland mit ein paar vereinzelten Lehmhütten hier und da und zwei großen Kolonialbauten in der Ferne. Eine davon sollte die Tourismus-Schule sein. Aber einer der Jungen vom Boot, der sehr großes Interesse hatte mit uns in Kontakt zu treten, besonders nachdem wir ihm gesagt haben, dass wir Lisa treffen wollen, erzählt uns, dass Lisa nicht mehr hier lebt, sondern in einem anderen Dorf, dass sich Mossuril nennt und ungefähr 2 Stunden Fußweg von hier entfernt ist. way through Cabaceira GrandeAußerdem erzählt er uns, dass die Schule bereits seit mehr als einem Jahr nicht benutzt wird.

Und ja, als wir an der Schule ankommen, ist es offensichtlich, dass sich hier schon seit längerem keiner mehr um die Instandhaltung gekümmert hat. Unser neuer Freund erzählt uns von einer Gruppe von Japanern, die die Schule wohl kaufen wollten und Lisa habe dann beschlossen zu verkaufen. Das ist also der große Traum, von dem wir in „Mozambican Mysteries“ gelesen haben?

Auch die Bevölkerung hier scheint nicht wirklich besser dran zu sein und wir sehen auf ihren Feldern nichts weiter als Casava und Mais. Nichts zu sehen von der großen landwirtschaftlichen Revolution, von der das Buch zu sprechen schien. All das hinterlässt sehr viele Fragezeichen in unseren Köpfen und das einzige, was wir nun tun können, ist weiter zu laufen, nach Mussoril, um dort hoffentlich Lisa treffen zu können, und sie zu fragen, was hier vor sich gegangen ist.

 

 

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